Der Stadtvorstand hat dem Stadtrat den ersten Entwurf für den kommenden Haushalt vorgelegt. Demnach sollen die Mittel, die unter dem Titel „Kinderfreundliches Mainz” laufen, von 300.000 Euro auf 500.000 Euro jährlich erhöht werden. Diese Haushaltsmittel sind für Ersatzbeschaffungen auf den Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet vorgesehen.
„Es ist sehr erfreulich, dass auch auf Antrag der SPD-Fraktion im Ortsbeirat hin die Mittel entsprechend erhöht werden. Dies ist auch dringend notwendig, um das Angebot unserer Spielplätze zu erhalten”, unterstreicht Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher, die Dringlichkeit der Mittelbereitstellung. „Uns geht es darum, dass wenn etwas kaputt geht, es gleichwertig ersetzt wird. Deshalb freut es uns sehr, dass sich der Stadtvorstand trotz der angespannten Haushaltslage für diese Erhöhung ausgesprochen hat”, so Ulrike Ludy, Mitglied des Ortsbeirats, weiter. Neben den Mitteln aus dem Titel „Kinderfreundliches Mainz” wurde zudem angekündigt, Entschädigungszahlungen aufgrund des Fluglärms für den Erhalt der Spielplätze aufzubringen. „Die Haushaltsberatungen mit dem Stadtrat stehen nun bevor, die herausfordernd sein werden. Dennoch sollte dem Vorschlag des Stadtvorstands diesbezüglich entsprochen werden, da die Mittelverwendung direkt sichtbar werden wird und den Kindern dient”, fährt Alexander Klein fort.
„Durch diesen Mittelaufwuchs würden wir in der Mainzer Neustadt eine realistische Perspektive erhalten, möglichst viele Ersatzbeschaffungen zu tätigen. Während Ende des Jahres das neue Spielgerät auf dem Spielplatz am Lessingplatz stehen soll, wird vor allem der Komplettaustausch der Spielgeräte auf dem Spielplatz auf dem Goetheplatz in den kommenden Jahren eine große finanzielle Herausforderung sein”, stellt Yvonne Wuttke, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats, die Lage in der Mainzer Neustadt dar. Hierzu wird der Stadtvorstand wieder eine Reihung der notwendigen Maßnahmen erstellen, die dann vom Jugendhilfeausschuss der Stadt bestätigt werden muss. „Wir werben deshalb auch weiterhin dafür, den Spielplatz auf dem Goetheplatz entsprechend zu priorisieren, damit zeitnah nach dem Abbau der Spielgeräte ab Frühjahr 2027 dieser neu bebaut wird”, so Yvonne Wuttke weiter.

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