Als Sofortmaßnahme sollen temporäre Zahlungen des Landes Hessens an die Stadt Mainz zur Kompensation von Fluglärm für die Ersatzbeschaffung schadhafter Spielgeräte auf den Spielplätzen verwendet werden. „Diese Entscheidung hilft uns in der Mainzer Neustadt schon einmal sehr weiter! Vor allem ist erfreulich, dass die Verwaltung die Ersatzbeschaffung des Spielgeräts auf dem Lessingplatz, welches wahrscheinlich alleine schon an die 75.000 Euro kosten wird, auf die Prioritätenliste zur Vorlage an den Jugendhilfeausschuss gesetzt hat“, begrüßt Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats und stellvertretender Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt, den Ansatz.
Mit Antrag der SPD-Fraktion forderte der Ortsbeirat Mainz-Neustadt in seiner letzten Sitzung zudem die Stadtverwaltung auf, die Mittel zur Ersatzbeschaffung von Spielgeräten grundsätzlich zu erhöhen und in den kommenden Haushaltsaufstellungsverfahren zu manifestieren. „Allein in der Neustadt sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Spielgeräte auf den Spielplätzen abgebaut worden oder werden in den kommenden Monaten abgetragen. Die Sofortmittel sind ohne Frage hilfreich, jedoch müssen die Investitionen dem tatsächlichen Bedarf auch grundsätzlich im entsprechenden Haushaltstitel angepasst werden, um entsprechend planen zu können”, begründete Alexander Klein den Antrag im Ortsbeirat. „Wenn aufgrund fehlender Finanzmittel keine Ersatzbeschaffung erfolgen kann, wird dies eine dauerhafte Minderung des Angebots für Kinder auf den Spielplätzen bedeuten. Es hat sich ein großer Investitionsstau gebildet, dem muss entsprechend begegnet werden”, ergänzte Ulrike Ludy, ebenfalls Mitglied des Ortsbeirats.

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